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Freitag, 24. August 2012

Goodbye San Francisco

Nun ist es soweit - der letzte Abend in San Francisco. Ganz ehrlich, mein Herz ist unglaublich schwer.

Die letzten Tage mit M. waren natürlich total schön und wir haben unheimlich viel unternommen, daher auch so wenig (nämlich keine) Blogeinträge. Ich bin einfach nicht dazu gekommen.

Aber ich gebe euch mal einen kurzen Abriß ;-) Posts folgen dann! Jedenfalls soweit ihr die Unternehmungen nicht schon von mir kennt

Montag: M. kommt an.

Dienstag: Fishermans Wharf, Cable Car fahren, Pier 39, Cold Stone (!), Coit Tower, Ferry Building, Financial District, Chinatown - der Tag endete beim Chinesen um die Ecke ;-) Sehr lecker...
Die Bilder sind leider mit dem iPhone gemacht und ein bißchen verwackelt.

Shanghai Spring Rolls

Gyoza

General Tsao´s Chicken

Beef Szechuan


Mittwoch: wir haben uns Fahrräder gemietet und sind von der Fishermans Wharf an der Bay entlang bis zur Golden Gate Bridge gefahren, dann über die Brücke und rüber nach Sausalito und dann mit der Fähre (samt Fahrrad) zurück... Klingt anstrengend, war es auch ;-)

Donnerstag: Tour nach Alcatraz! War das supercool!!! Hierzu wird es natürlich bald einen eigenen Post geben, das hat echt Spaß gemacht und war sehr beeindruckend. Abends waren wir peruanisch im Limon in der Mission essen. Und ich wette, es gab in dem ganzen Laden keinen einzigen Peruaner, die sahen alle verdächtig mexikanisch aus ;-) Aber lecker wars trotzdem!

Freitag (heute sozusagen): amerikanisches Frühstück bei Lori´s Diner, ein bißchen Shopping, Waschsalon, Koffer packen und heute abend waren wir dann mit einer sehr netten Kollegin (derjenigen, die die Cocktailparty für uns geschmissen hat) und ein paar weiteren Leuten hier in der Neighbourhood nett essen.

Hach! Hab ich schon gesagt, dass ich sehr traurig bin, dass ich San Francisco morgen verlassen muss? Es stimmt absolut, wenn alle sagen (jetzt mal auf deutsch): Wenn du einmal in San Francisco warst, dann läßt du dein Herz dort.

Samstag, 4. August 2012

Fishermans Wharf und Pier 39

Eine der Hauptattraktionen neben der Golden Gate Bridge ist Fishermans Wharf, das Hafenviertel von San Francisco. Unverständlicherweise, wie ich hinzufügen muss.



An der Fishermans Wharf gibt es Restaurants (hauptsächlich natürlich Seafood), Snacks und die typischen Touristenläden (T-Shirts, Postkarten etc.) und einen zugegebenermaßen wundervollen Blick auf die Bay - und Massen an Touristen ;-)





Außerdem wirbt die Stadt mit etwas fragwürdigen Attraktionen wie etwa einer alten Konservenfabrik, einem Wachsfigurenmuseum (ein mehr als müder Abklatsch von Madame Tussauds und den Bildern nach eher ein Gruselkabinett, da die häßlichen Exponate optisch eigentlich nichts mit ihrem jeweiligen Vorbild zu tun haben) und einer alten Schokoladenfabrik (könnte reizvoll sein, ist es aber leider nicht). Außerdem ist hier Pier 39, die Hauptansammlung von Touristen-Nepp-Läden...

Von Fishermans Wharf fahren auch die Fähren nach Sausalito, Tiburon und nach Alcatraz ab, Pier 41 glaub ich.

Interessant und sehenswert sind allerdings meistens die Straßenkünstler, da ist vom obligatorischen Karikaturisten über Zauberer bis Musiker und Breakdancer und Artisten eigentlich alles dabei. Wenige gut, die meisten eher schlecht ;-) Einer zum Beispiel sitzt einfach nur da und trommelt wie wild und völlig ohne Rhythmus auf eine Blechtrommel ein. Die ganze Zeit, ohne Pause.

Oder Superman, der im Kostüm auf so komischen Stelzendingern einfach nur rumsteht und Geld dafür haben will, dass man ihn fotografieren darf.

Wie man sieht, hab ich nicht bezahlt ;-)

Aber wie´s scheint, haben sie alle ihr Auskommen, denn ich sehe die alle jedesmal, wenn ich dort bin... was zugegebenermaßen auch öfter ist, als man meinen könnte.

Aber zu meiner Verteidigung: Cold Stone ist dort! Und Aldi ;-)

Hier noch ein paar Bilder vom Pier 39...


Die berühmten Seehunde von Pier 39




 


Die Erdbeeren sehen hammerlecker aus - kosten aber leider 12,99 $ das Pfund!


Lauf, Forrest, lauf! Oder nimm gleich die Rolltreppe...


Quintessenz: Irgendwie muss man es wohl mal gesehen haben, aber es gibt definitiv wesentlich schönere Plätze in San Francisco.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Fourth of July

Independence Day. Der vierte Juli. Der wichtigste Feiertag der Amerikaner.

Und ich mittendrin statt nur dabei ;-)

Soviel kann ich allerdings gar nicht erzählen, eigentlich war es ein bißchen wie Kölner Lichter, nur mit mehr amerikanisch-patriotischer Musik. Menschenmassen überall, Feuerwerk, Musik.
Ich war am Hyde Street Pier, wo eins der Hauptfeuerwerke abgeschossen wurde. Davor gab es die ganze Zeit Live-Musik, alle saßen oder lagen auf der Wiese, den Steinen oder sonstwo rum. War schon schön.

Tatsächlich war es schon viel dunkler, die Kamera verfälscht das etwas.



Clevere Leute hatten vorgesorgt, da es richtig kalt wird, sobald die Sonne weg ist

In dieser Bettdecke steckt die ganze Familie: Mutter, Vater und Kind ;-)

In der Bay waren ganz viele Boote unterwegs, von dort hatte man natürlich die beste Sicht


Ich habe auch ein paar Fotos vom Feuerwerk gemacht, die aber aufgrund der Lichtverhältnisse leider nicht allzu gut geworden sind.








Fotos vom großen Finale fehlen leider, denn da hatte ich das Fotografieren wegen der wenig zufriedenstellenden Ergebnisse schon eingestellt. Aber stellt euch halt ein fulminantes rot-blau-weißes Feuerwerk vor ;-)
Insgesamt dauerte das Feuerwerk übrigens nur knapp 15 bis 20 Minuten, untermalt von besonders patriotischer Musik wie etwa "Born in the USA" und so. Hauptsache das Wort "America" kam drin vor, je öfter, desto besser. Ich hätte ja "American Idiot" total lustig gefunden... ;-)
Danach machten sich dann alle wieder auf den Heimweg, war ja auch kalt. Ich habe trotz dickem Pulli, Jacke und Schal ganz schön gefroren.

Apropos Heimweg: Ich schimpfe ja immer über die KVB, aber bei Großereignissen haben sie´s ja eigentlich schon drauf - da werden Sonderzüge eingesetzt und alles getan, um die Menschenmassen möglichst schnell wieder nach Hause zu bringen.

Hier in San Francisco ist das anders. Ab drei Uhr nachmittags wurde einfach jeglicher Bus- und Cable Car Verkehr eingestellt. Resignation angesichts der Massen von Menschen, die quer durch die Stadt ziehen?
Ich weiß es nicht. Jedenfalls hieß das also sowohl hin als auch zurück laufen, zum Glück wohne ich nicht so weit vom Pier entfernt, ca. 20-30 Minuten zu Fuß. Wenn bloß die vielen Hügel nicht wären ;-)

Dienstag, 26. Juni 2012

USS Pampanito

Eigentlich wollten wir letztens das U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, die (oder muss es "das" heißen?) USS Pampanito, besichtigen. Es liegt hier in Höhe von Pier 45, mitsamt Gedenktafel für die gefallenen Soldaten.

Im Endeffekt haben wir es aber nur von außen betrachtet, weil es ziemlich klein und dafür sehr teuer ist - das wars uns dann doch nicht wert.




Dienstag, 19. Juni 2012

Kulinarisches

Wir wollten uns am Sonntag ein richtig amerikanisches Frühstück gönnen, so mit Pancakes, Bacon und scrambled eggs und French Toast. Dazu gingen wir in Lori's Diner, ein "echt amerikanisches" Diner im Stil der 50er Jahre, sehr nett aufgemacht.

  



 Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir nicht wieder was verpeilt hätten - als wir ankamen, war die Breakfast time natürlich grade zuende. Und dass, obwohl ich vorher im Internet nachgeguckt hatte, ob es eine Breakfast time gibt - da stand aber nix.
Naja, wir sind ja flexibel und haben daher spontan Burger gefrühstückt ;-) Auch lecker!



 Bloß mein Eistee entpuppte sich wortwörtlich als eiskalter schwarzer Tee, nicht so ganz mein Geschmack. Aber ich habs natürlich brav ausgetrunken. Jessica hatte es da besser getroffen, sie hatte eine "regular" Coke bestellt. Und mit "regular" ist nicht etwa die Größe gemeint, sondern dass es NUR Cola sein soll, ansonsten kriegt man da nämlich Sirup mit Schokoladengeschmack reingeschüttet (kein Scherz!). Oder wahlweise Vanille oder Cherry (letzteres mag ja noch angehen).
Danach sind wir dann am Pier entlang und ein bisschen durch North Beach spaziert. Und dort (mitten im Nirgendwo möchte ich fast sagen) fanden wir das Lebensmittelwalhalla! Trader Joes! Oder auf deutsch: Aldi. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind (Jessica nicht so ;-)) über die reiche Auswahl an Lebensmitteln, die sogar halbwegs bezahlbar waren! Vermutlich ist es bei mir die Freude über die Sicherheit, mich nicht die kommenden Wochen von Nudeln, Pizza und Burgern ernähren zu müssen - Jessica darf sich ja ab nächster Woche wieder auf deutsche Hausmannskost freuen ;-) Wir haben natürlich sofort etwas eingekauft (Tomaten für nur 79 Cent das Stück!) und sind dann auf dem Rückweg noch bei Cold Stone eingekehrt.
Ja, endlich konnte ich dieser Eiscreme-Liebe, die in Shanghai begann, wieder frönen!
Ich hatte ein "All lovin' no oven" (links) und Jessica einen "Apple Pie a la Cold Stone" (rechts).


 Tja, was soll ich dazu noch mehr sagen. DAS ist das beste Eis in San Francisco (und wohl auch auf der Welt, wobei ich da natürlich noch nicht sicher sein kann), da kann Swensen's mal direkt einpacken! Es ist so unglaublich cremig und süß und sahnig.. boa, da sabbere ich fast auf die Tastatur, wenn ich nur dran denke ;-)
Da sieht man mal, wie genügsam ich bin, Trader Joes und Cold Stone - mehr brauche ich nicht zum (kulinarischen) Glück! ;-)

Donnerstag, 7. Juni 2012

Cable Car, Fishermans Wharf und Pier 39

Heute haben wir einen auf Touri gemacht und schön die Klassiker abgeklappert. Zuerst gabs Frühstück in der Food Corner der Mall um die Ecke. Die Mall ist toll, erinnerte mich an Shanghai... Die werden wir wohl auch noch genauer in Augenschein nehmen.

Dann haben wir uns Bustickets gekauft und sind nach verhältnismäßig kurzer Wartezeit mit der Cable Car gefahren. DAS war ja mal cool. Natürlich voller Touristen, vor allem übrigens amerikanische Touristen. Schön von einem Ende (Powell Street) bis zum anderen (Fishermans Wharf).
An jedem Ende der Linie wird die Cable Car umgedreht und wieder aufs Gleis geschoben. VON HAND!
Ich hab Beweisfotos:












Da hat man auch mal richtig schön was gesehen, und die Hügel!!!! Die Amis haben hier echt völlig ohne Sinn und Verstand und ohne Rücksicht auf die geografischen Gegebenheiten einfach mal schön quadratisch drauflosgebaut.

Fishermans Wharf ist DER Touristenhotspot schlechthin. Und so sah das Ganze dann halt auch aus. Man hat einen sehr schönen Blick aufs Meer, Alcatraz und die East Bay. Aber sonst ist einfach alles voller überteuerter Restaurants mit Seafood und den typischen Touristen-Neppläden mit Kühlschrank-Magneten und I love SF T-Shirts, Tassen, Taschen usw.
Ich habe auch Bilder gemacht, aber es hat eben 2 Stunden gedauert, die Bilder von der Cable Car hochzuladen, also hole ich das nach...

Hm, grade fällt mir auf, dass die Bilder etwas arg groß sind. Ich werde morgen ggf. kleinere einfügen, heute habe ich da keinen Nerv mehr für... und kein Netz ;-)